Gaststätten und Verkaufsstellen

In Hohenfelde gibt es zwei bekannte Gaststätten. Eine von ihnen liegt im lebendigen Dorfkern und die andere im idyllischen Quellental. Beide Gaststätten ergänzen sich durch unterschiedliche gastronomische Konzepte: Das Landgasthaus „Helgoland“ an der Dorfstraße setzt auf maritimes Flair, Biergarten-Geselligkeit und Vielfältigkeit. Die „Ausflugsgaststätte Quellental“ hingegen setzt auf rustikalen Landhausstil mit ebenso ländlichem Speiseangebot. Sie versteht sich als Wirtshaus am Waldesrand und wird seit Jahrzehnten von Ausflüglern als Gaststätte wahrgenommen. Beide Gasthäuser haben also ihre Daseinsberechtigung und ergänzen sich, auch wenn einige Speisen sich auf den Karten überschneiden. Schon die Zubereitung und das Anrichten sind bei beiden verschieden. Unser Tipp: Probieren Sie beide und machen Sie sich selbst ein Bild!

 

Ausflugsgaststätte „Quellental“

Inhaber: Mark Schlief

Anschrift:
Am Wege 5
18209 Hohenfelde

Telefon: 038203/6 28 79
Telefax: 038203/4 22 49
E-Mail: Kontaktseite
Internet: www.quellental-mv.de

Öffnungszeiten:

April – Dezember:

Montag: Ruhetag
Dienstag: 11:30 – 22:00
Mittwoch: 11:30 – 22:00
Donnerstag: 11:30 – 22:00
Freitag: 11:30 – 22:00
Samstag: 11:00 – 23:00
Sonntag: 11:00 – 21:00

Februar – März:

Montag: Ruhetag
Dienstag: 11:30 – 14:30 und 17:00 – 22:00
Mittwoch: 11:30 – 14:30 und 17:00 – 22:00
Donnerstag: 11:30 – 14:30 und 17:00 – 22:00
Freitag: 11:30 – 14:30 und 17:00 – 22:00
Samstag: 11:00 – 23:00
Sonntag: 11:00 – 21:00

Januar:

Montag: Ruhetag
Dienstag: 17:00 – 22:00
Mittwoch: 17:00 – 22:00
Donnerstag: 17:00 – 22:00
Freitag: 17:00 – 22:00
Samstag: 11:00 – 23:00
Sonntag: 11:00 – 21:00

Bewertungen:
auf yelp.de
auf tripadvisor

 

Aus der Geschichte des Hauses:

Das Quellental war schon zu Zeiten der Mönche ein bekannter Ort, der unter den mecklenburgischen Großherzögen ab 1793 reges Interesse erfuhr. Der mecklenburgische Hochadel und die betuchten Badegäste ritten oder wanderten gern „nach der Bade Mühle“ (Röper) und besuchten bei der Gelegenheit auch den Ort, an dem die vielen Quellen einfach so aus dem Boden flossen. Das Haus, in dem sich die Gaststätte heute befindet, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als Büdnerei von Ackerbauern errichtet.

1906 wurden die Quellen im Quellental auf ihren Mineralgehalt geprüft und es stellte sich heraus, dass das Wasser ein ausgezeichnetes Mineralwasser darstellt. Damals war das eine Sensation. Zwei Jahre später begann man mit der industriellen Förderung des Mineralwassers und der Doberaner Baumeister Carl Theodor Severin bekam den Auftrag, im Tal des Quellentals einen Tempel zu errichten. Der findige Landwirt richtete einen kleinen Gastraum in seiner Büdnerei ein, wo die stets durstigen Wanderer etwas zum Trinken bekamen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden Flüchtlinge aus den deutschen Gebieten östlich der Oder und Neiße im Haus untergebracht und damit endete der Gaststättenbetrieb.

1973 entdeckte man das Kleinod am Waldrand wieder und eröffnete eine Konsumgaststätte, welche von dem Ehepaar Renate und Joachim Schlief geführt wurde. Angefangen hat alles mit Schmalzstullen, serviert auf Holzbrettern aber das Angebot wurde ständig erweitert. Besonders der hausgemachte Kartoffelsalat hat es den Gästen sehr angetan. Nach der Wiedervereinigung übernahmen die Schliefs das Haus, in dem sie schließlich längst wohnten und führten es erfolgreich in die neue Zeit. Sohn Mark und seine Frau Simone übernahmen 1993 die Ausflugsgaststätte, modernisierten sie schrittweise, behielten aber all das bei, was das urige Gasthaus so bekannt und erfolgreich machte. Auch heute noch wird der Kartoffelsalat nach demselben Rezept hausgemacht. Längst haben aber auch schon Pommes und Kroketten Einzug in das Traditionshaus gehalten. Das nämlich ging vor den Modernisierungen nicht, weil die Geruchsbelästigung zu groß gewesen wäre.

Gasthaus und Außenbereich:

Die Ausflugsgaststätte verfügt über einen in drei Bereiche unterteilten Gastraum mit Tresen und Skat-Ecke, sowie über einen großzügigen Außenbereich, in dem man entweder im Freien oder unter überdachten Tisch-Hütten sitzen kann. Seit der Einführung des Rauchverbotes in Gaststätten gibt es unmittelbar vor dem Haus ein beheizbares Zelt, in dem geraucht werden darf.

Parkplätze gibt es direkt vor dem Haus. Die Einrichtung ist nicht komplett behindertengerecht: Zu den Gaststuben und zur Toilette (die nicht durch den Gastraum erreichbar ist) müssen jeweils eine Stufe bewältigt werden, was mit Hilfe aber sehr gut möglich und noch nicht gescheitert ist.

 

Speisenangebot:

Das Gasthaus bietet eine typisch rustikale Küche an. Es gibt verschiedene Steak-Sorten, Schnitzel, Filets und Eierspeisen. Drei Fischgerichte stehen auf der Karte und als Beilagen gibt es Kroketten, Pommes frites, Röstkartoffeln und Kartoffelsalat, sowie Salate. Vorspeisen, Nachspeisen, Seniorenteller und Kindergerichte garantieren Sättigung für die ganze Familie. Für den kleinen Hunger gibt es auch Brat- und Bockwurst. Eis, Kuchen und jede Menge warme, kalte, alkoholische und alkoholfreie Getränke runden das Angebot ab.

 

Arrangements und Veranstaltungen:

In der Ausflugsgaststätte kann mit bis zu 40 Personen gefeiert werden. Menüs, Buffets, Spanferkel und Wildschwein werden auf Vorbestellung zubereitet und auch für Stimmung wird gesorgt.

Die Ausflugsgaststätte bietet über das Jahr mehrere Veranstaltungen an. Zu den festen Veranstaltungen gehören die Herrentagsfeier mit DJ, Grillen und Biergarten, sowie Arrangements zum Jagd- und Hornbläser-Treffen im Quellental.

 

Landgasthaus „Helgoland“

Inhaber: Jan Krause

Anschrift:
Dorfstraße 10
18209 Hohenfelde
Telefon: 038203/7 78 54 8

E-Mail: Kontaktseite
Internet: www.landgasthaus-helgoland.de
Facebook: ID: Landgasthaus-Helgoland-110267962499123

Öffnungszeiten:

Montag: Ruhetag (geschlossen)
Dienstag: 11:00 – 15:00 und 17:30 – 21:00
Mittwoch: 11:00 – 15:00 und 17:30 – 21:00
Donnerstag: 11:00 – 15:00 und 17:30 – 21:00
Freitag: 11:00 – 22:00
Samstag: 11:00 – 22:00
Sonntag: 11:00 – 22:00

Bewertungen:
auf yelp.de

 

Aus der Geschichte des Hauses:

Mitten im Dorf steht eines der repräsentativsten Gebäude Hohenfeldes Ursprünglich wurde es 1953 vom Nationalen Aufbauwerk (NAW) als Kulturhaus errichtet. Das große Gebäude verfügte über einen großen Saal mit Bühne, eine Küche zur Versorgung der Arbeiter und Bauern des Dorfes und eine Wohnung im Dachgeschoss. 1959 wurde das Kulturhaus eingeweiht und nahm unter der Leitung der Familie Trost ihren Betrieb auf. In den 70er Jahren wurde unter Federführung und tatkräftiger Mithilfe des Bürgermeisters Zielinski eine „Weinstube“ als Gastraum an die Gebäudefront angebaut. Die Küche wurde modernisiert und ebenfalls über einen Anbau vergrößert, sodass sie dem Wachstum der LPG im Dorf gerecht werden konnte. Die Konsum-Gaststätte war öffentlich und wurde bis zur Wiedervereinigung durch die Familie Trost geführt.

Nach der Wende pachtete die von Helgoland stammende Diana Müller die Gaststätte und wechselte den nüchtern-zweckdienlichen DDR-Trist gegen maritimes Flair aus. Netze, Fische, Schiffe und Leuchttürme waren das neue Konzept des statt „Kulturhaus“ nun in „Clubhaus Helgoland“ umbenannten gastronomischen Dorfmittelpunktes. Blau und Weiß waren von nun an die Farben der einst grauen Gaststätte und unter dem Wappen der Nordseeinsel Helgoland lief das „Helgoland“ auf Hochtouren.

Mit der Einführung des Euro schien das Ende des Traditionshauses besiegelt aber der Ivendorfer Tischler Frido Schmidtke ersteigerte das Anwesen und verpachtete es neu. Man war sich einig, die erfolgreichen Komponenten beizubehalten und das maritime Flair weiter auszubauen. Es erfolgten zunächst weitere Wechsel der Pächter und sichtbare Investitionen in die Ausstattung und den Außenbereich.

 

Gasthaus und Außenbereich:

Die Gaststätte versteht sich als Landgasthaus und ist die erste Gaststätte nach der Autobahnabfahrt und zudem die einzige am Autobahnzubringer zwischen der Autobahn und Bad Doberan. Das Landgasthaus verfügt über eine gemütliche, maritim eingerichtete Gaststube und einen Tresenraum, sowie über einen großen Saal. Im Außenbereich gibt es einen Biergarten, eine Terrasse, sowie einen Steinbackofen.

Parkplätze sind am und vor dem Haus vorhanden und die Einrichtung ist durchweg rollstuhlgeeignet.

 

Speisenangebot:

Das Gasthaus bietet nicht nur maritime Küche an. Neben acht offerierten Fischgerichten gibt es auch Steaks, Schnitzel, Geschnetzeltes und Sauerfleisch. Als Beilage kann zwischen Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelspalten, Kroketten, Pommes und Reis gewählt werden.

 

Arrangements und Veranstaltungen:

Das Landgasthaus Helgoland bietet über das Jahr verteilt regelmäßige Veranstaltungen an. Dazu gehören z. B. Festessen und Buffets zu bestimmten Anlässen, wie Ostern, Silvester etc., Tanztees und Musikveranstaltungen. Wie auf dem echten Oktoberfest kann auch im „Helgoland“ im Biergarten gefeiert werden. Zum kühlen Bier gibt es zum Beispiel Spanferkel aus dem Steinbackofen. Weiterhin kann im Haus im großen und kleinen Rahmen gefeiert werden.

 

Verkaufsstellen

Die Hohenfelder wissen die Nähe zu Bad Doberan und Rostock sehr zu schätzen und kaufen gern in den beiden Städten ein. Aber sie wissen es auch zu schätzen, täglich frische Brötchen haben zu können, mal eben um die Ecke gehen und eine Kiste Getränke kaufen zu können, wenn sich spontan Besuch ankündigt oder Kleinigkeiten schnell mal im Dorf kaufen zu können. Wanderer, Reisende und Radfahrer nutzen gern die beiden Verkaufsstellen des Dorfes und für einige Hohenfelder sind die gemütlichen kleinen „Shops“ zu Treffpunkten für die Feierabend-Erfrischung geworden. Wir stellen Ihnen unsere beiden örtlichen Verkaufsstellen vor:

 

Backshop Hohenfelde

Inhaberin: Bärbel Kampa

Anschrift:
Schwaaner Chaussee 5B
18209 Hohenfelde

Tel. 0177/568 58 33
E-Mail:

Öffnungszeiten:
Montag 07:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag bis Freitag: 07:00 bis 16:00 Uhr
Samstag: 07:00 bis 10:00 Uhr
Sonntag: Ruhetag

Die Öffnungszeiten gelten auch für den HERMES-Paketshop.

Der Backshop liegt direkt an der Schwaaner Chaussee im Hause der HSB Bau.
Parkmöglichkeiten sind am Haus und auf der gegenüber liegenden Straßenseite vorhanden.

Der Backshop bietet Backwaren von Brötchen über Brote bis hin zu Kuchen und Torten, sowie verschiedene Snacks, belegtes Brot, Süßwaren, Eis, Kaffee und andere warme und kalte Getränke. Auch warme Imbiss-Gerichte werden angeboten. Einige Innen- und Außenplätze laden zum Verweilen und Zeitung lesen ein. Das macht den Backshop besonders bei durchreisenden Familien, Arbeitern und Außendienstlern sehr beliebt.

Für die Hohenfelder ist der Backshop natürlich der wichtigste Anlaufpunkt für Backwaren und „Vergess-Artikel“, aber auch Hermes-Pakete werden hier her geliefert und können von hier verschickt werden. Gegenüber befindet sich ein Briefkasten der Deutschen Post. Der Backshop versorgt auch Familien- und Betriebsfeiern, Picknicks und Empfänge mit kalten Platten, Kuchen, Torten etc.. Über die obigen Kontaktdaten oder direkt im Shop können Bestellungen aufgegeben werden.

 

Getränkeshop H. Preuß

Anschrift:
Schwaaner Chaussee 15
18209 Hohenfelde

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 07:00 bis 15:00 Uhr
Samstag: 07:00 bis 10:00 Uhr

Der Getränkeshop versteht sich als Verkaufsstelle für verschiedene alkoholfreie und alkoholische Getränke. Auch Süßwaren, Knabbergebäck und Eis wird angeboten. Neben dem Eingang gibt es einen Zigarettenautomaten. Der kleine Gastraum wird von den Einheimischen gern als Treffpunkt für das Bier und den Klönsnack nach Feierabend genutzt. Das neueste (und oft abenteuerlichste) vom Tage gibt es hier beim Bier. Übrigens führt der Getränke-Shop das „Hohenfelder Bier“. Die dazu gehörige Brauerei suchen Sie allerdings in Hohenfelde vergebens: Sie steht im 600 Kilometer entfernten Langenberg in Nordrhein-Westfalen. Namensgeber ist ein Gut, auf dem sie 1845 gegründet wurde.

 

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