As uns Herrgott de Welt erschaffen ded, fung hei bi Meckelnborg an.

So beschrieb der Dichter Fritz Reuter schon vor 200 Jahren seine Heimat.

Wenn Sie in Hohenfelde stehen und vom Dorfrand Richtung Ostsee schauen…
wenn Ihr Blick über gelbe Felder, grüne Wiesen und dunkle Wälder schweift…
und träumend im Azurblau der Ostsee versinkt…
dann werden Sie verstehen, was Reuter meinte.

Eingebettet in Wiesen, Felder und Wälder liegt das Dorf Hohenfelde mit seinen Ortsteilen Ivendorf und Neu Hohenfelde. Seine 800 Einwohner und die Gäste wissen die unberührte Natur, das gesunde Reizklima und die Ruhe zu schätzen, die das Dorf ausstrahlt.

Die Kurgäste der benachbarten Dr.-Ebel-Fachklinik „Moorbad“ und die Genesenden des am Dorfrand entstandenen KBD Krankenhauses wissen die Reinheit der Natur, die Ruhe und die schier endlose Landschaft für ihre Spaziergänge zu schätzen.

Die Weite der Landschaft gibt ein Gefühl von Freiheit.
Für die Bad Doberaner ist Hohenfelde schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Naherholungsgebiet. Uralte Wälder, die sich wie ein Ring um das Dorf legen, sind beliebte Ausflugsziele. Die Eikhäge mit dem Amerika-Gehölz, das Quellholz mit den steinzeitlichen Hügelgräbern, das Quellental mit den glasklaren Mineralquellen, dem 1908 erbauten Quelltempel, der Hütter Wohld mit den Zisterzienser-Klosterteichen und die moor- und pilzreichen Wälder südlich der Gemeinde an den Grenzen zu Retschow ziehen viele Naturliebhaber an. Wanderer und Radfahrer schätzen die Wanderrouten und guten Radwege. Pilger passieren das Dorf auf dem Kreuzweg Via Baltica, einer Etappe des berühmten Jakobsweges. Sie alle kehren gern in den Gaststätten des Dorfes ein oder frischen ihren Vorrat an einem der kleinen Shops auf.

Schon 1177 wurde Hohenfelde erstmals urkundlich als Herzoglicher Besitz (Domanium) erwähnt und gehört damit zu den ältesten Siedlungen Mecklenburg-Vorpommerns.
Gräber aus der Steinzeit belegen, dass der Flecken schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung von Menschen bewohnt wurde.

Seit je her prägen Landwirtschaft, Handwerk und sanfter Tourismus das Ortsbild der Gemeinde. Prächtige Mecklenburgische Hallenhäuser, Ziegelscheunen, Bauernhöfe,
Gutshäuser, Büdnereien und LPG-Bauten in verschiedensten Formen zeugen noch heute von der engen Verbindung der Hohenfelder zur Landwirtschaft, die sowohl von Pflanzen- als auch von Viehzucht geprägt ist.

Viele Stadtbewohner haben in den 50er, 70er und 90er Jahren Hohenfelde zu ihrer neuen Heimat gemacht. Sechs neue Wohngebiete sind nach dem 2. Weltkrieg entstanden,
vier davon in den letzten 20 Jahren. Mitten im Dorf gibt es die von einer Elterninitiative getragene Kindertagesstätte „Teichfrösche“ und auch ein abwechslungsreicher Spiel- und Sportplatz beweist Hohenfeldes Kinderfreundlichkeit.

Bekannt ist Hohenfelde durch die kulturellen Veranstaltungen im Gemeindezentrum,
durch das Jagdhornbläsertreffen „Hörner erschallt im Glashäger Quellental“, aber auch für seinen Chor, den die Kröpeliner Chorleiterin Barbara Stern 2007 vom Chorleiter Hans Kray übernahm und für seine Feuerwehr, die regelmäßig ihr Können unter Beweis stellt und durch ihre gute Ausstattung zu den leistungsfähigsten des Amtes gehört.

Doch auch neue Talente tragen zur Bekanntheit Hohenfeldes bei. Die Hohenfelder Line Dancer mit ihren energiegeladenen Auftritten, Hohenfelder Künstler mit ihren interessanten Kunstwerken und letztlich jeder Hohenfelder selbst, denn das ist unser Motto:

Hohenfelder Leben leben Hohenfelder Leben.

Wir laden Sie ein, auf unseren Internetseiten unser Dorf und seine Umgebung zu erkunden und freuen uns, Sie schon bald hier als Besucher, Gast oder neuer Einwohner begrüßen zu dürfen.