Kinderbetreuung und Spielplätze

Kinder hatten im ländlichen Raum früh einen großen Stellenwert.

Nachwuchs bedeutete, dass der Hof oder die Büdnerei in der Familie blieb und die Versorgung der Bauern und Büdner im Alter garantierte. 
Die Zeiten haben sich geändert aber der Stellenwert der Kinder ist noch genauso hoch, wie damals. Das zeigt sich vor allem am großzügigen und abwechslungsreichen Spiel- und Sportplatz mitten im Dorfzentrum und an den verkehrsberuhigten Zonen in der Gemeinde.

 

Hand in Hand auf dem Land: Der Hohenfelder Ernte-Kindergarten.

Die Kindertagesstätte des Dorfes blickt auf eine lange und besondere Geschichte zurück. Während eine Dorfschule in Hohenfelde schon lange existierte, wurden die Kleinen zu Hause gut behütet. Was in bäuerlichen Haushalten einst die Geschwister oder Großeltern übernahmen, funktionierte in den nun auf Produktion ausgerichteten Genossenschaften nicht mehr so reibungslos. So wurde 1961 erstmals ein Erntekindergarten eingerichtet, um die Kinder der Genossenschaftsbauern während der Erntezeit zu betreuen. Der Ziegeleiarbeiter Wilhelm Röhrdanz stellte im Althöfer Weg einen Teil seines Hauses zur Verfügung und Olga Dahlmann betreute die Kinder.

 

Ein Bekenntnis für die Zukunft: Der erste ständige Kindergarten.

 

Alter Anbau des Kindergarten und Gemeindebüros.

Ab 1965 wurde der Kindergarten eine ständige Einrichtung und später bauten die LPG und die Gemeinde einen Anbau an der Scheune am Dorfrand aus und richteten einen Kindergarten, ein Gemeindebüro mit Bücherei und Wohnungen ein.

Es gab zwei Gruppenräume, in denen die Kinder der Kleinen und der Großen Gruppe untergebracht waren. In den Räumen wurde gegessen, geschlafen, gespielt, die Beschäftigung und Sport gemacht.

Das Essen wurde im selben Haus in der Küche zubereitet und im Sommer stellten die Erzieherinnen die Bettchen zum Mittagsschlaf nach draußen. Die Kinder waren immer mitten in der Natur und doch sicher. 

 

Raum für Freiraum: Ein eigenes Haus.

Das neue Haus der Teichfrösche.

 

Zum Ende der DDR-Zeit wurde am Schwanenteich im Dorfkern ein neuer Kindergarten eingerichtet.

Zuvor befand sich hier der Park des Dorfes mit abwechslungsreicher gepflegter Vegetation, kleinen Wegen und Bänken. 

Giftige Pflanzen wurden entfernt und der Park-Charakter erhalten. Der Zweckbau ist ganz für die Besonderheiten eines Kindergartens und einer separaten Kinderkrippe mit gemeinsamer Logistik ausgerichtet, beherbergte aber auch erst noch das Gemeindebüro und die Dorfbücherei.

 

Rettung in letzter Minute: Gründung der Elterninitiative.

 

Das erste Logo der Teichfrösche.

 Nach der Wende konnte sich die Gemeinde Hohenfelde den Kindergarten nicht mehr leisten.

Anfangs gab es noch keine organisierte Förderung, was viele Gemeinden dazu zwang,  sich von ihren Schulen und Kindertagesstätten zu trennen.

Außerdem hatten die Städte ein großes Interesse an der Erhaltung ihrer Kindergärten, die durch Geburtenrückgang und rückläufige Bevölkerungszahlen immer weiter an Rentabilität einbüßten, sodass die Städte Zuschüsse gaben.

Die damalige Bürgermeisterin, Dr. Sabine Neumann, erreichte zusammen mit vielen alteingesessenen Großeltern und Eltern der Kinder die Gründung einer Elterninitiative. 

Eingang zu den Teichfröschen.

Damit ging Hohenfelde neue Wege und wurde zum Vorreiter einer neuen Art der KITA-Förderung.

In der Folgezeit haben sich nämlich viele Gemeinden am Hohenfelder Konzept orientiert und auch Elterninitiativen initiiert

Die Gemeinde Hohenfelde, als Eigentümerin des Gebäudes, unterstützt den  Kindergarten fortlaufend nach ihren Möglichkeiten.

1997 wurde die Einrichtung auf den Namen “Die Teichfrösche” getauft. Die KITA erhielt im neuen Jahrtausend einen Anbau und wurde aufwändig modernisiert.

 

Aktiv: Die Teichfrösche kennen keine Langeweile.

 

Großer Auftritt: Teichfrösche auf der Bühne.

 Die Kindertagesstätte organisiert in jedem Jahr ein Sommerfest zu einem besonderen Thema.

Beispielsweise  Fußball-WM, Zirkus oder Indianer. 2007 war es ein Ritterfest, bei dem die Kinder die Kostüme und Requisiten selbst gestalteten und als kleine Ritter und junge Burgfräuleins auftraten. 

Neben den Festen gehören auch Ausflüge in Tierparks und Kino, zum Strand oder auch zum Molli und zur Feuerwehr dazu.

Unternehmer und Gastronomen aus dem Dorf und der Umgebung unterstützen den Kindergarten mit Spenden, Geschenken oder Verpflegung.
 

 

 Die KITA im Überblick:

Erlebnisreiche Außenanlage.– 36 Kindergarten-Plätze 

– 12 Kinderkrippen-Plätze

Betreuung und Förderung durch pädagogische Fachkräfte.

– in Kindergarten-Gruppen 
– in Kinderkrippen-Gruppe

Elterninitiative, die seit mehreren Jahren besteht. 
Jeder hat die Möglichkeit zum Mitwirken und Einbringen neuer Ideen.

Idyllisch ruhige Lage mit ländlichem Flair.

 

 

Die Angebote der KITA:

Kleine Kunstwerke kleiner Künstler.

– Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder 
– Annahme jedes einzelnen Kindes 
  mit seinen Wünschen, Bedürfnissen und Interessen 
– abwechslungsreiche und interessante Tagesgestaltung 
– das Spiel zum Erwerb von Wissen, Fähigkeiten 
  und Fertigkeiten für das tägliche Leben 
– bewusster Einbezug der ländlichen Umgebung 
  und der Natur 
– im Jahresablauf stattfindende Höhepunkte 
  und bereits zur Tradition gewordene Feste 
– ein harmonisches, liebevolles Umfeld für die Kinder

 

 

Das erwartet die kleinen “Teichfrösche”:

Spielend lernen und Gelerntes zeigen.

– lebensbezogene Konzeption 
– Arbeit in Projekten 
– gezielte Schulvorbereitung 
– DSV-Schwimmkurs ab 5 Jahren 
– Englisch für Vorschulkinder 
– Aufnahme von Besucherkindern 
– Krabbelgruppe 
– Frisieren der Kinder durch ortsansässige Friseurin 
– Kontakt zu Unternehmen des Dorfes 
  (z.B. Landwirte, Feuerwehr) 
– vielseitig gestalteter Außenbereich

 

 

Kontakt:

Kindertagesstätte Hohenfelde e.V. „Die Teichfrösche“
Parkweg 1a
18209 Hohenfelde 

Tel. 03 82 03 / 6 25 15
E-Mail: info@kita-hohenfelde.de
www.kita.hohenfelde.de
 

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 7:00-17:00 Uhr 

und darüber hinaus 
in Notfällen oder nach Absprache

Leiterin der Einrichtung:
Teresa Böttcher 
 

 

 

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Private Kinderbetreuung in Hohenfelde

Tagesmütter, Tagesväter und Tageseltern aufgepasst! 
Wir bieten Ihnen hier die Möglichkeit, kostengünstig zu werben. 
Ein einfacher Eintrag mit Anschrift und Telefonnummer kostet einmalig 20 Euro 
und eine ausführliche bebilderte Präsentation kostet einmalig 80 Euro.
 

Spiel und Sport in Hohenfelde

 

Öffentlicher Sportplatz.

Hohenfelde bietet seinen Kindern am Schwanenteich einen abwechslungsreichen Spiel- und Sportplatz auf zwei Geländeebenen.

Auf der unteren Ebene gibt es massive Tischtennis-Tische, einen Basketballplatz, eine Klettergerüst-Rutsche und Bänke.

Der Platz bietet eine Grünfläche, die zum Fußballspiel geeignet ist. Der naturnahe Platz ist von Bäumen umsäumt und befindet sich zentral und verkehrsberuhigt gelegen.

Traditionell befand sich hier schon zu DDR-Zeiten ein kleiner Spielplatz mit Karrussell, der umgebaut wurde, um die Sicherheit der Kinder gewährleisten zu können.

 

Öffentlicher Spielplatz.

Auf der oberen Ebene gibt es ein Multi-Spielgerät zum Klettern, Schaukeln, Balancieren, Rutschen und für Sandkastenspiele. Das Spielgerät hat die Form eines Schiffes und verfügt auch über Schiffselemente, wie einen Ausguck und eine Brücke mit Lenkrad. 

Weiterhin gibt es ein Karussell, eine Schaukel und eine Seilbahn, sowie fest installierte Tische und Bänke. Beide Ebenen sind mit Fahrradständern ausgestattet und verfügen über Bänke und Abfalleimer.

Im Winter wird die Schräge zwischen den beiden Ebenen gern als Rodelbahn und der neben liegende Teich bei Freigabe zum Schlittschuhlaufen genutzt.

Der Spielplatz liegt mitten im Wohngebiet und in der Nähe der Kindertagesstätte und des Landgasthauses Helgoland. Er wird durch Angestellte der Gemeinde in Stand gehalten und regelmäßig vom TÜV überprüft.

 

 

Anmerkung: Um die Persönlichkeitsrechte unserer Kinder zu wahren, veröffentlichen wir nur genehmigte Bilder öffentlicher Veranstaltungen der Kindertagesstätte und fotografieren unsere Dorfkinder nicht beim Spielen.

 

Kurzlink: www.hohenfelde.net/kita

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